
Unsere Liste für die Kreistagswahl steht
18 Wahlgänge brauchte bei der Aufstellungsversammlung beim Stanglbräu in Herrnwahlthann, um die 60 Kandidaten für die Kreistagsliste zu bestimmen.
Außer Franz Aunkofer, der aus Altersgründen nicht mehr kandidiert, traten alle bisherigen Kreisräte wieder zur Wahl an. Die ersten 10 Plätze wurden einzeln gewählt, nachdem sich die Kandidaten mit ihrem jeweiligen Programm kurz vorgestellt hatten.
Wie zu erwarten wurde die jetzige Fraktionssprecherin Maria Krieger (40) aus Riedenburg einstimmig auf Platz 1 gewählt. Ihr liegt die Verteidigung der Demokratie auch auf kommunaler Ebene besonders am Herzen. In ihrer Rede unterstrich sie die Notwendigkeit, dass Demokraten vertrauensvoll im Kreistag zusammenarbeiten. Dies sei als Fraktionsvorsitzende ihr stetes Bemühen: „Demokratische Mehrheiten müssen gemeinsam erarbeitet werden, keinesfalls dürfen Zufallsmehrheiten mit den Antidemokraten in Kauf genommen werden.“
Auf Platz 2 wurde ebenfalls einstimmig der Biobauer Simon Aunkofer (37) aus Kelheim gewählt. Ihm sind regionale Wertschöpfungsketten wichtig und er möchte erreichen, dass der Kreis seinen Gestaltungsspielraum für mehr Bio in der Beschaffung nutzt, denn das sei gelebter Arten- und Wasserschutz.
Ein neues Gesicht für den Kreistag ist Bianca Martin (36) aus Abensberg. Sie wurde einstimmig auf Platz 3 gewählt. Zu ihren Anliegen gehört die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr und die Sauberkeit in den Städten, die durch weniger Verpackungsmüll erreicht werden könnte.
Um Platz 4, 6 und 10 gab es Kampfkandidaturen. Als Sieger gingen Daniel Elsner (38) auf Platz 4, Jacob Mühl (19) auf Platz 6, beide aus Kelheim, und Richard Zieglmeier (70) aus Abensberg auf Platz 10 hervor. Auf Platz 8 wurde einstimmig Christian Rank aus Kelheim, seit vielen Jahren Kreisrat und Stadtrat, gewählt.
Christiane Lettow-Berger (73), seit langem als Stadträtin in Kelheim und Kreisrätin tätig, kam auf Platz 5, Dagmar Günther (62), Gemeinderätin in Rohr, auf Platz 9. Mit Sophie Gabler (39) aus Essing kandidiert auf Platz 7 eine vielversprechende Frau mit breiter Berufserfahrung.
Über die übrigen 50 Personen auf der Liste wurde in Zehnerblöcken abgestimmt.
Die Liste vereint bewährte politische Kräfte mit neuen Gesichtern, die frische Perspektiven in die Kreispolitik einbringen. Mit dem jüngsten Bewerber, Jacob Mühl, soll die von der Politik allzuoft vernachlässigte Jugend die Chance bekommen, die lokale Politik mitzugestalten.
Es ist eine ausgewogene Liste, die die vielfältigen Themen und Schwerpunkte im Landkreis widerspiegelt.

Unsere Liste:

den Landkreis Kelheim, zukunftsfest gestalten:
sozial, wirtschaftlich stark und ökologisch.
Ich will, dass Kinder hier glücklich aufwachsen können
und wir füreinander da sind: in Krankheit, im Alter
und im täglichen Miteinander.

tur und Umwelt ein großes Anliegen. Ich möchte, dass
unser schöner Landkreis auch für kommende Genera
tionen eine gute Lebensgrundlage bietet.
Darum werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass
wir unsere natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und
Wälder in einem guten Zustand erhalten.

bringen: Kinder und Jugendliche im Blick, Natur und
Nachhaltigkeit in der Stadt fördern und Straßenver
kehr fair für Fußgänger und Radfahrer gestalten,
das sind meine wichtigsten Anliegen.

ein: Investitionen in Klimaschutz, bezahlbaren
Wohnraum und nachhaltige Wirtschaft sichern
Lebensqualität. Kein Geld für kurzsichtige Projekte,
sondern für eine zukunftsfähige Region.

ist der Leitfaden für meine kommunalpolitische Arbeit. Als
Frau, Mutter und Großmutter setze ich mich ein für Inklu
sion, die allen Menschen gesellschaftliche und politische
Teilhabe ermöglicht, für Integration, die nur gemeinsam
gelingen kann und natürlich für den Schutz unserer de
mokratischen und natürlichen Lebensgrundlagen.

Menschen. Ich will Räume schaffen, in denen ihre
Ideen gehört werden – mehr Treffpunkte, moderner
ÖPNV, starke Demokratie. Alle Stimmen, auch die
Jüngsten, müssen ernst genommen werden.

tät, saubere Energie und ressourcenschonende Ernährung
oder Hitzewellen, Dürren und Flutschäden? Nur ent
schlossenes Handeln heute sichert Lebensqualität für
unsere Kinder und Stabilität unserer Heimat morgen.

Zusammenhalts besonders am Herzen. Zuverlässige,
schnelle Busse und Bahnen ermöglichen Mobilität für
alle. Klimaschutz und Artenschutz sind zentrale
Aufgaben, vom ökologischen Zustand der Bäche
und Flüsse bis zur dezentralen Energiewende
gemeinsam mit den Bürgern.





Wir setzen uns ein
- Für Generationengerechtigkeit – klimaneutraler Landkreis bis 2030 und solide Haushaltsführung.
- Für’s Miteinander – gemeinsam gegen soziale Ausgrenzung.
- Für die Gesundheit – moderne medizinische Versorgung sichern und vorausschauend planen.
- Für die Heimat – wertvolle Flächen schützen statt versiegeln.
- Für Freiheit und Mobilität – eng getakteter und attraktiver ÖPNV & gut ausgebautes und sicheres Radwegenetz landkreisweit.
- Für regionale Wertschöpfung – Förderung der regionalen Vermarktung von Erzeugnissen aus ökologischer und regionaler Landwirtschaft.
