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Ökostrom aus dem Reich der Haselmaus

Eine Gruppe des Kelheimer Kreisverbandes der Grünen sowie einige Straubinger Grünen trafen sich am 26. Oktober 2019 mit dem

verantwortlichen Projektmanager Reiner Heitz von der Firma OSTWIND (Erneuerbare Energien GmbH) zur Besichtigung des Wald-Windparks Schiederhof bei Wörth an der Donau. Das Projekt liegt im Vorderen Bayerischen Wald auf Flächen von Thurn und Taxis, wurde 2018 in Betrieb genommen und umfasst momentan zwei Windenergieanlagen.

Die Windräder der modernsten Anlagengeneration sind ausgesprochen leise und besonders effektiv. Es handelt sich um zwei Vestas V136 mit je einer Nabenhöhe von 149 m und einem Rotordurchmesser von 136 m, die dank ihrer hohen Leistung (3,6 MW pro Anlage) ca. 5.500 Haushalte mit Strom versorgen und somit eine CO2-Einsparung von 10.000 t ermöglichen.

Der Bau des Windparks, so berichtete der OSTWIND-Projektmanager, war mit einigen naturschutzfachlichen und logistischen Herausforderungen verbunden. So mussten die Rotorblätter beispielsweise auf sogenannten Selbstfahrern senkrecht aufgestellt manövriert werden, um einen geringen Rodungseingriff sicherzustellen. Als Kompensation für den minimalen Eingriff in den Wald wurden entsprechende Flächen an anderer Stelle zu einem strukturreichen Laubmischwald aufgeforstet. Ein besonderes Augenmerk galt zudem der kleinsten Waldbewohnerin: der Haselmaus. Eigens zu ihrem Schutz und langfristigen Erhalt wurden zahlreiche Haselmauskästen aufgehängt, um sichere Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Ferner ist ein Monitoring für die Fledermaus installiert, um das Flugverhalten der verschiedenen Fledermaus-Arten aufzuzeichnen und die Anlagen entsprechend zu steuern. Ein solches Monitoring gehört mittlerweile zum Standard in der Windbranche.

Die Anlagen von OSTWIND sind auf eine Lebensdauer von etwa 25 Jahren ausgelegt und werden nach Außerbetriebnahme komplett, d.h. auch inkl. Fundament zurückgebaut. Der jeweilige Standort kann anschließend oder auch durch einen vorzeitigen Austausch für neue Anlagen genutzt werden. Durch das sogenannte Repowering lässt sich die Ressource Wind schließlich noch effektiver nutzen als bisher: Bestehende Windenergieanlagen werden dabei durch modernere Anlagen mit besserer Leistung und höherem Ertrag ersetzt.

Der Besichtigungstermin des Wald-Windparks Schiederhof hat erneut bestätigt, dass sich die Nutzung der Windenergie im Wald und erfolgreicher Natur- und Tierschutz nicht ausschließen. Fazit: Der Ausbau erneuerbarer Energien in Form von Windkraft ist machbar und unabdingbar, um unsere Klimaziele langfristig erreichen zu können.


Politischer Gillamoos mit Katha Schulze und Toni Hofreiter

Der Gillamoos steht vor der Tür und damit auch der "größte politische Stammtisch Deutschlands" - der politische Gillamoos am Gillamoos-Montag, den 2. September. Unsere Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wir konnten diesmal wieder starke RednerInnen gewinnen, diese sind:

Die erste bayerische Bio-Königin Carina Bichler, der bayerische Landrat Jens Marco Scherf, die bayerische Spitzenkandidatin Katha Schulze, sowie der Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Toni Hofreiter. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von den Abensberger Haislratzn in der urigen Atmosphäre des Weinzelts.

Die Gäste werden sich nach einem kurzen Abstecher auf den "Oidn Gillamoos" ab 10 Uhr in das Weinzelt begeben, worauf es ab 10:30 Uhr mit spannenden, aufschlussreichen und starken Reden los geht.

Um möglichst allen Besuchern eine gute Sicht auf die RednerInnen zu ermöglichen haben wir auch dieses Jahr eine Leinwand im oberen Stockwerk aufgestellt. Aus der Erfahrung der letzten Jahre empfehlen wir dennoch sich frühzeitig einen Platz zu sichern. Für das leibliche Wohl ist natürlich durch die Betreiber des Weinzelt, die TSG, gesorgt.

Wir freuen uns auf gute Stimmung in ausgelassener Atmosphäre.


Folientunnel für den Beerenanbau? 

Die Grüne Kreistagsfraktion hatte zur Podiumsdiskussion „Folientunnel für den Beerenanbau?“ eingeladen. Um die Thematik von verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten, waren vier Diskutanten aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen: Manfred Beck vom Fischereiverein Kelheim, Joseph Ingerl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Peter Forstner vom Bund Naturschutz und die Grüne Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger. Zunächst legten alle vier Teilnehmer ihre persönlichen Ansichten zum Thema dar, um danach in eine lebhafte Diskussion überzugehen. Dabei wurden Vor- und Nachteile, Bedenken und Möglichkeiten, Verbesserungen und Risiken vorgetragen. Auch Gäste aus dem Publikum äußerten ihre Ansichten und stellten kritische Fragen.

 

Im Laufe der Diskussion sind diverse Verbesserungsvorschläge, u.a. für naturfreundlichere Wasserentnahme für die Bewässerung oder zur Vermeidung von Erosionsschäden, zusammengetragen worden. Für die Problematiken des enormen Plastikverbrauchs oder der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes fanden sich jedoch keine Lösungen – außer das sich jede*r Verbraucher*in selbst fragen sollte, ob Erdbeeren bereits lange vor der natürlichen regionalen Erdbeersaison verfügbar sein müssen.


Kreisvorstand neu gewählt

Die bisherigen Mitglieder wurden im Amt bestätigt und das Gremium durch einen Schriftführer und 2 Beisitzerinnen verstärkt. mehr ..


Jeden Tag ein Stück:


(Link zu Youtube)

  "Sag mal, Eon" Werbespot I (.ausgestrahlt)

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=gXR3Vnfli04

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